Hinweis zur Verwendung von Cookies Show more

Diese Website verwendet Cookies, um Ihren Besuch effizienter zu gestalten. Mit der Verwendung dieser Website erklären Sie, dass Sie mit dieser Praxis einverstanden sind.

Panorama-Rundweg in Altenburg

Das ist der richtige Einstieg gleich nach der Ankunft im Nesslerheim, oder aber ein gemütlicher Spaziergang mal zwischendurch. Dieser Rundweg verläuft fast eben auf dem Hochplateau über Kaltern und Tramin, aber an manchen Stellen braucht man doch Trittsicherheit und gutes Schuhwerk, da der Wanderpfad durch den idyllischen Bergwald of stark mit Wurzeln durchsetzt ist. Sind kleinere Kinder dabei, so ist Vorsicht geboten, da es an einigen Stellen steil abwärts geht, Kinder sollten also stets auf dem Weg und in Sichtweite der Erwachsenen bleiben.

Die echten Wanderer beginnen die Wanderung direkt am Nesslerheim und wenden sich bergan, an der Kirche Hl. Mauritius vorbei, immer weiter hinauf bis zum Feuerwehr-Gerätehaus. Dort wendet man sich links und dann gleich wieder rechts, und es geht steil bergan durch einen Hohlweg. Man folgt dem Fahrweg den Berg hinauf, bis er aus dem Wald tritt, und geht dann die Straße etwa 300m weiter an den Obstplantagen entlang, bis es über einen Feldweg rechts in den Wald geht. Dort folgt man dann dem nach links abzweigenden Weg parallel zur Straße bis zur ausgeschilderten Gabelung (links Altenburg, rechts zum Panoramaweg), nimmt den rechten Weg und nach einigen Metern findet sich der erste Aussichtspunkt mit einem grandiosen Ausblick über den Kalterer See und das Überetsch. Der Weg folgt nun der Abbruchkante der Felsen, zwischen Esskastanien und Haselnüssen hindurch geht es dann zu einer Felsterrasse, die die letzte Eiszeit vor 10.000 Jahren aus dem roten Porphyr-Gestein geschliffen hat. Bei einer Rast auf den warmen Felsen bietet sich ein toller Blick über das Etschtal bis hinunter zur Salurner Klause, auch das Nesslerheim ist hier zu sehen, kaum 600m weit weg, aber 120 Höhenmeter tiefer.
Nach der Rast geht es wieder zurück in den Wald in Richtung Straße, der man dann bergab wieder Richtung Söll folgt.

Die Salontirolern oder Eltern mit weniger wanderwilligen Sprösslingen sei der "Aufstieg" mit dem Auto empfohlen, hier fährt man von Söll einfach dem Weg wie oben beschrieben Richtung Altenburg. Der Fahrer, manchmal aber auch der Beifahrer, sollte mit guten Nerven ausgerüstet sein, denn die Straße ist schmal und steil, aber in jedem Fall steigt das Ansehen des Fahrers in den Augen des Nachwuchses durch das mutige Befahren dieser zünftigen Gebirgsstrecke. Oben angekommen folgt man der Strasse bis zur "Wassertankstelle" der Obstbauern, hier sind einige Pkw-Parkplätze vorhanden, um das Auto stehen zu lassen. Nach Abschluss der Diskussionen über das Tragen der Rucksäcke und des richtigen Schuhwerks etc. geht man dann die Straße zurück in Richtung Söll etwa 200m an der Kapelle vorbei bis zur Einfahrt zum Gerätehaus der Altenburger Feuerwehr auf der linken Straßenseite. Der Weg führt am Feuerwehrhaus vorbei über einen kurzen Treppenabstieg in den Wald, von hier aus folgt man nun dem ausgeschilderten Panoramapfad wie oben beschrieben.

Strecke: Rundweg etwa 3 km / 1 Stunde, mit Aufstieg ca. 6 km