Hinweis zur Verwendung von Cookies Show more

Diese Website verwendet Cookies, um Ihren Besuch effizienter zu gestalten. Mit der Verwendung dieser Website erklären Sie, dass Sie mit dieser Praxis einverstanden sind.

Ausflug nach Venedig

Obwohl man sich noch mitten in den Alpen befindet, ist doch der Weg ans Adriatische Meer nicht weit. Wie wäre es denn mal mit einer Fahrt nach Venedig? Sollte das Wetter in Südtirol mal nicht ganz optimal sein, stehen die Chancen gut, dass an der Adria bereits wieder die Sonne scheint. Am besten prüft man das übers Internet, bevor man sich auf den Weg macht.

Die Fahrt führt entweder über die Autobahnen A22 und A4 über Verona und Padova (Padua) nach Venedig (ca. 250km, etwa 2,5h), oder durch die südlichen Dolomiten über die SS349/SS350 und die A31/A4 (ca. 210km, gut 3h). Das Auto stellt man am besten in das öffentliche Parkhaus Tronchetto gleich nach der 5km langen Brücke zwischen Mestre und Venedig am Hafen (unbewacht, € 21-. pro Tag Höchstgebühr) oder ins Parkhaus Autorimessa Comunale (bewacht, € 24.- für 12 Stunden). Gleich nach dem Verlassen des Parkhauses werden viele "Freunde" auf Sie zustürzen und Ihnen die Bootsfahrt zum Markusplatz für lächerliche 25 Euro pro Nase anbieten (es können auch mal 50€ sein, wenn das Wetter besonders gut ist), ein Sonderpreis sozusagen, nur für Sie und nur jetzt sofort gültig, und andere Boote werde man kaum bekommen, alles sei wegen der vielen Touristi ausgebucht. Lassen Sie sich nicht davon beeindrucken, sondern folgen Sie einfach den Schildern zu den Vaporettos der ACTV, den "Wasser-Bussen" in Venedig. Am Schalter an der Anlegestelle gibt es Zeitkarten, die das gesamte Streckennetz umfassen und keinen Winkel der Stadt auslassen. Für eine 12h-Karte zahlt man dann € 18.- , für € 20.- darf man sogar 24h Stunden Boot fahren. Schwarzfahren empfiehlt sich eher nicht, das könnte die Urlaubskasse stark belasten. Die die Romantiker darf es natürlich auch eine Gondelfahrt sein, eine Rundfahrt dauert etwa 30 - 40 Minuten und kostet pro Person ca. 25 € (mit insgesamt 6 personen pro Gondel), verhandeln kann man diesen Preis normalerweise nicht (es gibt eben zuviele Touristen, die alle auch Gondel fahren möchten). Will man die Gondel für sich alleine haben, so ist man mit ca. 150 € pro Stunde dabei, Extras wie Sänger oder Musikanten sind da natürlich noch nicht dabei.

Mit der ACTV-Tageskarte in der Hand kann nun die Stadterkundung erfolgen. Als Einstieg geht es erst mal mit der Linie 2 durch den Canale Grande bis zum Markusplatz. Von dort aus kann man durch die Gassen und Brücken quer durch die Stadt gehen, auch ein Espresso tut ab und zu ganz gut, ebenso die eine oder andere Kleinigkeit zum Essen. Das Preisniveau liegt entsprechend dem Millionenpublikum recht hoch, und je dichter man an die Touristenattraktionen kommt, desto teurer wird es.

Venedig bietet eine große Anzahl an interessanten Gebäuden, Sakralbauten und Museen, und man sollte sich schon vorab Gedanken über das Besichtigungsprogramm machen. Ein guter Einstieg findet sich z.B. auf den Wikipedia-Seiten. Möchte man die Stadt vom Wasser aus erleben, empfiehlt sich eine Rundfahrt mit der Linie 42, die einmal rund um die Stadt führt und auch die nördlich gelegenen Inseln San Michele und Murano bedient.

Nach dem anstrengenden Tag geht es dann wieder zurück nach Tramin (aber immer schön an das Tempolimit halten!), und abends kann dann der Tag im Restaurant Plattenhof gleich gegenüber bei Pizza oder Schlutzkrapfen nochmal reflektiert werden.